Eigentlich ignoriere ich Massenmails ja… Aber wenn mal wirklich nützliche Tipps dabei sind, kann man ja ein Auge zudrücken:
Die Email stammt von der Innsbrucker Oberschwester Mary Pagitz zum Thema Schlaganfall. Darin beschreibt sie vier einfache Fragen, mit denen Dritte prüfen können, ob jemand eventuell einen Schlaganfall hat:
- Bitte die Person, zu lächeln (sie wird es nicht schaffen).
- Bitte die Person, einen ganz einfachen Satz zu sprechen (zum Beispiel: „Es ist heute sehr schön.“).
- Bitte die Person, beide Arme zu erheben (sie wird es nicht oder nur teilweise können).
- Bitte die Person, ihre Zunge heraus zu strecken (Wenn die Zunge gekrümmt ist, sich von einer Seite zur anderen windet, ist das ebenfalls ein Zeichen eines Schlaganfalls.)
Hintergrund der Mail ist wohl „ein wahres Ereignis:
Während gegrillt wurde, stolperte Ingrid und fiel hin. Man bot ihr an, einen Krankenwagen zu rufen, doch sie versicherte allen, dass sie OK war und sie nur wegen ihren neuen Schuhen über einen Stein gestolpert war.
(…) Ingrid verbrachte den Rest des Abends heiter und fröhlich. Ingrids Ehemann rief später an und ließ alle wissen, dass seine Frau ins Krankenhaus gebracht worden war. Um 23.00Uhr verstarb Ingrid.
Sie hatte beim Grillen einen Schlaganfall erlitten.
Hätten ihre Freunde gewusst, wie man die Zeichen eines Schlaganfalls deuten kann, könnte Ingrid heute noch leben. Manche Menschen sterben nicht sofort.“
Laut eines in der Mail zitierten Neurologen muss ein Schlaganfall innerhalb von drei Stunden erkannt und behandelt werden, damit keine Schäden bleiben.